Also, ich hab nicht nachgeschaut, ob es ein vergleichbares Thema schon gibt... - Falls ja, dann bitte ich unseren gütigen Herrn (![]()
) David, die Themen zusammen zu schmeißen...
Ich seh auf'm WDR gerade eine Reportage über Bio-Artikel. Ich wollte erst nicht, bin aber im Nachhinein ganz begeistert.
Ich/Wir kaufen im Grunde nur noch Bio-Artikel, die meisten davon im Naturkostladen. Für mich ist ein Hauptgrund die Qualität - also Geschmack und Inhaltsstoffe. Auch wenn in einigen "konventionell" erzeugten Produkten ebenfalls sehr geringe Schadstoffkonzentrationen gefunden wurde, so gilt das doch nur für einen geringen Teil. Der Geschmack ist für mich immer das überzeugendste Argument: Es schmeckt einfach um Längen besser. (Das werden Anhänger von Natriumglutamaten = Umami und derben Überwürzungen jetzt verneinen...) Wann immer Leute bei uns Essen, sie lieben es! (nicht geheuchelt!!!) - und wir würzen wirklich sehr schwach!
Auch ein "Problem" für viele ist der Umstand, daß Bio-Produkte über die ganze Welt bis hierher gebracht werden. Rein von der Umweltfreundlichkeit ist eine Tomate aus Israel oder eine Orange aus Costa Rica tatsächlich deutlich besser als ein in Deutschland produziertes Obst oder Gemüse. Tomaten bei uns bedürfen wesentlich mehr Pflege und wachsen auch nicht so gut, da sie ha ursprünglich auch nicht aus unserem Teil der Welt und damit Klima stammen - und die Umweltverschmutzung durch den Transport ist nahezu vernachlässigbar... Das klingt komisch, ist aber so. Normalerweise werden die Produkte via Schiffen transportiert - die verbrauchen einiges an (meist) Diesel - unvorstellbare Mengen davon sogar (für einen PKW-Fahrer). Aber genau so unvorstellbar sind die Mengen, die damit von einem Ort zum anderen gebracht werden. Auf ein übliches Containerschiff passen mehrere Tausend (!) Tonnen (!). Eine Tomate wiegt reichlich 100 Gramm, eine Orange vielleicht 250... Wenn man nun die Transportkosten (bei gleichzeitig wesentlich geringeren Erzeugungskosten) dort ins Verhältnis mit den etwas geringeren Transportkosten (aber deutlich höheren Erzeugungskosten) hier ins Verhältnis setzt, ist eine einheimische Tomate eben selbst im Sommer noch weniger umweltfreundlich als eine aus Übersee. ("Erzeugungskosten" sind hier Verbrauchte Energie, Einsatz von Pflanzenschutz und Dünger - ausdrücklich kein Geld - obgleich auch das in der Rechnung aufgehen würde.)
So liegt es dann am Verbraucher, wieviel Geschmack und wieviel Ethik (Punkt: Tierhaltung) er in seinem Essen haben möchte.
"Du bist was Du ißt."
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Gleich am Anfang:
Das ist ein sehr heikles Thema und ich hatte schon einige "Gespräche" mit Bekannten und Verwandten (wobei die Bekannten "einsichtiger" waren, hehe), die oft sinn- und damit fruchtlos waren. Ich persönlich möchte damit auf eine (meiner Meinung nach) unausweichliche Zukunftsrichtung in der (auch globalen) Landwirtschaft aufmerksam machen - und zeitgleich Meinungen in Erfahrung bringen, und vor allem Gründe für Handeln und Denken, die in gleiche, andere oder oppositionelle Richtung gehen. - Ich gehe an die Sache "Essen" nicht blauäugig heran. Ich weiß um die Notwendigkeit industriell hergesteller Nahrung für unsere üppige Population.
In erster Linie möchte ich Erfahrungen (!) und Berichte für und natürlich auch wider (woher soll man sonst wissen, was besser zu machen ist) biologisch erzeugter Nahrung (und von mir aus aus gerne Energie) bekommen. (Meiner bescheidenen Meinung nach ist "Bio" ohnehin die "konventionelle" Art, Lebensmittel herzustellen, denn die Sache mit Kunstdüngern, Herbiziden und Insektiziden ist keine hundert Jahre alt...)
Also: Bleibt nett (besonders zu mir) und führt eine fruchtbare Konversation!


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) David, die Themen zusammen zu schmeißen...
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