Ich hatte schon lange mal den Wunsch nach einem Thread, wo es explizit um die Platten der Band geht und zwar hier in der deutschen Sektion. Mich interessiert ja auch, was eure Lieblingsplatten und Songs sind usw. Und vielleicht gibts ja auch den Einen oder die Andere, der/die einzelne Scheiben noch gar nicht kennt. Deshalb werd' ich hier mal eigene Reviews zu den Platten posten (nicht alle auf einmal freilich) und auch versuchen, die Platten dann mal aus meiner Sicht einzuordnen, denn ein richtiges Albenranking kann ich zum Beispiel nur schwer abgeben. Jedes Album ht ja irgendwie was Eigenes. Ihr seid natürlich alle aufgefordert, dass ganze zu kommentieren.
Hier die Links zu den einzelnen Reviews, das zur Helloween-LP steht ja direkt hier unten:
Studioalben:
Walls of Jericho
Keeper of the Seven Keys Pt. I
Keeper of the Seven Keys Pt. II
Pink Bubbles go Ape
Chameleon
Master of the Rings
The Time of the Oath
Better Than Raw
The Dark Ride
Rabbit Don't Come Easy
Keeper Of The Seven Keys - The Legacy
Gambling With The Devil
Sonstige Alben:
Live In Sao Paulo
Helloween (Mini LP)
Das erste Mini-Album hab ich gar nicht als solches sondern nur die „Walls of Jericho“ –Pressung mit den entsprechenden Liedern. Zugegebenermaßen ist die Mini LP deshalb für mich nur schwer einzuordnen, da sie zwar objektiv gut ist aber im direkten Vergleich mit WOJ für mich einigermaßen deutlich verliert aber darauf werde ich noch deutlicher eingehen. Der Einstieg in die Platte ist natürlich mehr als kultig. Wer die Sprechchöre auf den Konzerten oder von den Live-Alben kennt, weiß was ich meine – im Nachhinein betrachtet ein echter Glücksgriff. Mit dem Opener „Starlight“ gibt’s dann natürlich gleich mal einen echten Hammer, eine Blaupause für die frühen Helloween zwischen klassischem Rock und metallischer Härte und einem Kai Hansen der hier meiner Meinung nach stimmlich richtig einschlägt. Mit „Murderer“ und „Victim of Fate“ folgen dann noch zwei weitere Speedgranaten, die Heute ebenfalls völlig zu recht Kultstatus genießen. „Cry for Freedom“ ist an sich auch richtig geil, krankt aber an einem etwas unglücklichen Refrain, der zumindest mit Kai Hansens stimmlicher Untermalung nicht so richtig zünden will, sodass die Nummer bei mir immer hinter den drei schon genannten rangiert. Leider bietet die Mini LP dann eben auch noch einen kleinen Ausfall. „Warrior“ ist für mich die schwächste Nummer der gesamten Frühphase der Band und darüber hinaus sogar ein Song, den ich auch ganz allgemein nur als durchschnittlich bezeichnen würde, auch wenn einige Stellen richtig Spaß machen. Auf WOJ findet man so einen Ausfall dann eben nicht mehr.
Was bedeutet die Platte nun für mich? Nun ja, da ich das Album, wie gesagt nur schwerlich für sich allein stehend bewerten kann, warte ich mit einer genaueren Einordnung mal lieber bis zum „Walls of Jericho“ - Rückblick. Für mich wie gesagt so etwas wie der kleine Bruder vom ersten Longplayer, obwohl immerhin drei von fünf Nummern qualitativ schon in der gleichen Liga spielen.


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Ich muß dazu sagen, das ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung hatte, welches Album zuerst und welches zuletzt rauskam...die waren ja alle schon draußen. Außerdem war ich grad mal 13 oder 14, was wußte ich da schon. Ich hab ne Weile gebraucht bis ich festegestellt habe, dass Kiske bei den beiden Alben noch garnicht dabei war... 

.....

) Ride the Sky und How Many Tears. Aber ich finde, auch "Guardians" hat was - gerade wegen Kais Gesang. Hier ist er richtig passend, irgendwie...

(Bis jetzt, wohlgemerkt!).
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